Volle Auftragsbücher, gute Umsätze, viel Arbeit – und trotzdem bleibt weniger Gewinn hängen, als möglich wäre? Dann lohnt sich ein Blick auf die Nachkalkulation. Sie hilft euch zu erkennen, ob eure ursprüngliche Kalkulation aufgegangen ist, wo es Abweichungen gab und was ihr mit dem Auftrag tatsächlich verdient habt.
Gerade die gute Auftragslage der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass viele Betriebe vermeintlich gut liefen. Schwächen in den Abläufen, der Kalkulation und der Nachkalkulation sind dadurch oft nicht aufgefallen.
In Kürze
- Eine gute Nachkalkulation im Handwerk vergleicht Planung mit dem tatsächlichen Projektverlauf.
- Sie macht sichtbar, wenn zum Beispiel Arbeitszeit, Materialkosten oder andere Kalkulationsannahmen regelmäßig abweichen.
- Volle Auftragsbücher können Schwächen in Abläufen und Kalkulation lange überdecken.
- Ein positiver Deckungsbeitrag bedeutet nicht automatisch, dass ein Auftrag tatsächlich gut gelaufen ist.
- Mit unserem kostenlosen Nachkalkulations-Check prüfen wir, welche Informationen eure Nachkalkulation tatsächlich liefert. (Einfach eine E-Mail an info@lup-beratung.de mit dem Betreff „Kostenloser Nachkalkulations-Check“ schicken und wir machen einen Termin aus.)
Warum ist die Nachkalkulation im Handwerk so wichtig?
Viele Handwerksbetriebe haben in den vergangenen Jahren von einer guten Auftragslage profitiert. Die Mannschaft war ausgelastet, neue Aufträge sind reingekommen und die Umsätze stimmten. Das kann Schwächen in der Kalkulation lange überdecken.
Ihr habt für einen Auftrag vielleicht mehr Stunden gebraucht als vorgesehen. Das Material hat mehr gekostet als geplant. Bestimmte Arbeiten verursachen möglicherweise immer wieder zusätzlichen Aufwand.
Solche Schwächen waren wahrscheinlich auch in guten Jahren schon da. Durch die hohe Auslastung und die vollen Auftragsbücher habt ihr die Auswirkungen aber weniger wahrgenommen. Trotzdem habt ihr vorhandenes Gewinnpotenzial auch in guten Jahren nicht vollständig ausgeschöpft.
Wenn sich die Auftragslage verändert, werden diese Schwächen spürbarer, zum Beispiel durch sinkende Gewinne oder eine angespannte Liquidität.
Dann zählt nicht mehr nur, wie viele Aufträge ihr habt, sondern vor allem, was ihr mit diesen Aufträgen tatsächlich verdient.
Was sollte eine gute Nachkalkulation zeigen?
Im Kern geht es um einen Soll-Ist-Vergleich:
Ist der Auftrag tatsächlich so gelaufen, wie ihr ihn ursprünglich kalkuliert habt? Und welches Ergebnis hat er wirklich gebracht?
Dabei können zum Beispiel diese Fragen eine Rolle spielen:
- Habt ihr mehr Arbeitsstunden gebraucht als geplant?
- Waren die Materialkosten wirklich so wie kalkuliert?
- Waren die Annahmen der Auftragskalkulation realistisch?
- Gibt es bestimmte Abweichungen, die ihr immer wieder seht?
- Werden die entscheidenden Informationen überhaupt erfasst?
Genau hier liegt oft das Problem:
Ihr könnt eine Nachkalkulation haben, die trotzdem zu wenig aussagt.
In vielen Auswertungen stehen zum Beispiel positive Deckungsbeiträge im Mittelpunkt. Ein positiver Deckungsbeitrag allein sagt aber noch nicht, dass ein Auftrag insgesamt so profitabel war wie geplant. Entscheidend ist unter anderem, welche Kosten ihr in der jeweiligen Auswertung berücksichtigt und welche nicht.
Wenn ihr einen positiven Deckungsbeitrag zu schnell mit einem guten Auftrag gleichsetzt, entdeckt ihr Schwächen möglicherweise nicht – und damit auch nicht die Möglichkeiten, euren Gewinn zu verbessern.
Eine gute Auftragslage bedeutet nicht automatisch auch eine gute Kalkulation
Deshalb betrifft das Thema längst nicht nur Betriebe mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
Auch erfolgreiche Handwerksunternehmen haben – unserer Erfahrung nach – Gewinnpotenziale, die in ihrer bisherigen Nachkalkulation nicht sichtbar werden.
Vielleicht braucht ihr regelmäßig mehr Stunden als kalkuliert. Vielleicht stimmen einzelne Kalkulationsgrundlagen nicht mehr. Oder ihr stellt die Abweichungen zwar fest, aber nutzt sie nicht für zukünftige Angebote.
Vielleicht zeigt die Nachkalkulation sogar einen positiven Deckungsbeitrag, ohne deutlich zu machen, welches Ergebnis der Auftrag unterm Strich wirklich gebracht hat.
Jeder einzelne dieser Punkte wirkt vielleicht überschaubar. Über viele Aufträge hinweg kann daraus jedoch ein erheblicher Unterschied beim Gewinn entstehen.
Eine gute Nachkalkulation sollte deshalb nicht nur zurückblicken. Sie sollte euch Informationen liefern, mit denen ihr eure nächsten Aufträge besser kalkulieren und den Betrieb besser steuern könnt.
Liefert eure Nachkalkulation die richtigen Informationen?
Genau das schauen wir uns zusammen mit euch an.
Lückel & Partner bietet Handwerksbetrieben einen kostenlosen Nachkalkulations-Check an.
Wir prüfen, ob eure Nachkalkulation aussagefähig ist und euch tatsächlich zeigt, wo die Stärken und Schwächen eines Auftrags liegen und welches Ergebnis er gebracht hat.
Dabei schauen wir unter anderem darauf:
- Liefert eure Nachkalkulation die richtigen Informationen?
- Werden Schwachstellen und Abweichungen wirklich sichtbar?
- Lässt sich das tatsächliche Ergebnis des Auftrags erkennen?
- Welche Risiken können Gewinn und Liquidität belasten?
- Wo gibt es möglicherweise ungenutztes Optimierungs- und Gewinnpotenzial?
Ihr bekommt eine unabhängige Einschätzung eurer aktuellen Nachkalkulation und konkrete Hinweise dazu, an welchen Stellen ihr genauer hinsehen solltet.
Kostenloser Nachkalkulations-Check
Ihr möchtet wissen, was eure Nachkalkulation über euren Betrieb verrät?
Dann schickt uns einfach eine E-Mail an info@lup-beratung.de mit dem Betreff „Kostenloser Nachkalkulations-Check“.
